Ein gesunder Hund ist eine Partnerschaft.
Wir geben jedem Welpen den bestmöglichen Start. Wohin die Reise von dort aus geht, gehen wir gemeinsam.
Das Fundament, das ein Welpe mitbekommt, ist unglaublich wichtig — aber genauso wichtig sind die Umgebung, die Führung und die Fürsorge, die er sein ganzes Leben lang erfährt. Uns liegt sehr am Herzen, unseren Welpen durch bewusste Zucht, frühe neurologische Stimulation, Enrichment, Sozialisierung, Struktur und sorgfältige Wesensbeurteilung den bestmöglichen Start zu geben. Genauso wichtig ist aber zu verstehen: Als Züchter haben wir einen Welpen nur die ersten 8 bis 9 Lebenswochen bei uns. Was danach passiert, spielt eine enorme Rolle.
Ernährung, Bewegung, Training, Konsequenz, Sozialisierung, das emotionale Umfeld und der gesamte Lebensstil prägen maßgeblich die langfristige Gesundheit, das Verhalten, das Selbstvertrauen und den Erfolg eines Hundes. Ein gesunder, ausgeglichener, gut sozialisierter Hund entsteht nicht allein durch Genetik. Er ist das Ergebnis aus Genetik, Umwelt und der lebenslangen Partnerschaft zwischen Züchter und Halter.
Unsere Aufgabe ist es, mit Bedacht Hunde mit starkem Fundament, stabilem Wesen und dem Potenzial, sich prächtig zu entwickeln, zu erhalten und hervorzubringen. Deine Aufgabe als Halter ist es, auf diesem Fundament weiter aufzubauen — mit der richtigen Pflege, Training, Struktur und Hingabe über das gesamte Hundeleben hinweg.
Ein gut gezüchteter Hund braucht verantwortungsvolle Haltung, um sein volles Potenzial zu entfalten.
So sieht das in der Praxis aus.
Hochwertiges Futter und eine durchdachte Ernährung während des Wachstums für lebenslange Gesundheit.
Angemessene, gelenkschonende Aktivität, die die Entwicklung der Gelenke schützt.
Ein schlankes Körpergewicht halten, besonders während der Wachstumsphase.
Geduldige Führung und feste Routinen machen einen selbstsicheren Hund.
Weiterhin positive Erfahrungen sammeln und damit die Arbeit fortsetzen, die wir bei uns begonnen haben.
Ein ruhiges, strukturiertes Umfeld, in dem ein Dobermann wirklich aufblühen kann.
Eines der am meisten missverstandenen Themen in der Zucht ist die Annahme, dass Gesundheitstests allein ein "perfektes" Ergebnis garantieren können. In Wirklichkeit ist Genetik viel komplexer als das. Hüftdysplasie zum Beispiel gilt als polygene und multifaktorielle Erkrankung — das heißt, sie wird von mehreren Genen sowie Umweltfaktoren wie Wachstumsgeschwindigkeit, Ernährung, Gewichtsmanagement, Bewegung und allgemeiner Entwicklung beeinflusst. Studien zeigen, dass Welpen selbst dann eine Hüftdysplasie entwickeln können, wenn beide Elterntiere normale Hüftwerte haben.
Für uns gehört zu ethischer Zucht auch Transparenz. Kein Hund ist perfekt. Keine Linie ist perfekt. Das Ziel ist nicht Perfektion. Das Ziel ist stetige Verbesserung, fundierte Entscheidungen, Verantwortungsbewusstsein und der Erhalt des wahren Wesens des Dobermanns für kommende Generationen.
Wir sind für unsere Familien da — ein Hundeleben lang. Wenn dich unser Ansatz anspricht, würden wir uns sehr freuen, von dir zu hören.
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